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07.09.2012
 
Fast eine Milliarde Euro Erlös
Staat macht Kasse mit Post-Aktien
DPA
Die staatliche Förderbank KfW hat ein gewaltiges Aktienpaket verkauft: Sie trennt sich von rund 60 Millionen Anteilsscheinen der Deutschen Post - und erlöst rund 924 Millionen Euro. Die Aktionärsbasis des einstigen Staatskonzerns verbreitert sich.

Frankfurt am Main - Die Privatisierung des einstigen Staatsmonopolisten Deutsche Post geht voran - und spült Cash in die Staatskasse. Knapp eine Milliarde Euro hat die staatliche Förderbank KfW mit dem Verkauf von Post-Aktien erlöst. Insgesamt verkaufte sie einen Anteil von fünf Prozent an dem Bonner Konzern an institutionelle Investoren, wie sie am Freitag mitteilte.
Die Transaktion dürfte damit ein Volumen von rund 924 Millionen Euro gehabt haben. Der Preis für die 60 Millionen Aktien lag mit je 15,40 Euro nur um 3,7 Prozent unter dem Schlusskurs vom Donnerstag.
Allein in den vergangenen zwölf Monaten hat die Aktie des Brief- und Logistikkonzerns um fast 80 Prozent zugelegt. Nach dem Verkauf des Aktienpakets stand die Post-Aktie am Vormittag mit einem Minus von rund drei Prozent allerdings am Dax-Ende.
Knapp zwölf Jahre nach dem Börsengang des Bonner Konzerns kontrolliert die öffentliche Hand nun noch eine Sperrminorität von 25,5 Prozent an der Post. Der Konzern begrüßt, dass sich die Aktionärsbasis verbreitert.
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