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28.01.2013
 
Weltraumprogramm
Iran schießt Affe ins All
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Iran meldet Fortschritte bei seinem Weltraumprogramm: Laut einem Bericht des Staatsfernsehens hat das Regime erfolgreich einen Affen ins All befördert. Der Westen beobachtet die Tests mit Argwohn.
Teheran/Hamburg - Iran forciert sein Weltraumprogramm. Das Land habe einen Affen ins All befördert, berichtet der staatliche Fernsehsender al-Alam. Das Tier soll laut dem Bericht in der Raumkapsel "Pischgam" ("Pionier") bis in eine Höhe von 120 Kilometern transportiert worden und dann unbeschadet zur Erde zurückgekehrt sein.
Der kurze Ausflug des Affen ins All sei Teil der Vorbereitungen für Irans ersten bemannten Raumflug, hieß es weiter. Dieser soll nach den Worten von Präsident Mahmud Ahmadinedschad bis spätestens 2020 stattfinden.
Der Westen verfolgt iranische Raketenstarts mit Skepsis. Die Regierungen befürchten, dass Teheran trotz zahlreicher Dementis an einem Atomwaffenprogramm und auch an der Entwicklung von Langstreckenraketen arbeitet. Das iranische Satellitenprogramm stößt deshalb auf Kritik: Zuletzt hatte Iran am 3. Februar 2012 einen 50 Kilogramm schweren Beobachtungssatelliten mit einer Rakete ins All geschickt. Die Verwaltung der Raumfahrt ist dem iranischen Verteidigungsministerium angegliedert.
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Über die Planungen für einen Raumflug mit einem Affen hatten die iranischen Medien in den vergangenen Wochen wiederholt berichtet. Der Starttermin sollte demnach zwischen dem 31. Januar und 10. Februar liegen - zeitgleich mit den Feierlichkeiten zum 34. Jahrestag der islamischen Revolution von 1979.
Bereits im Februar 2010 hatte das Land eine Ratte, Schildkröten sowie Insekten erfolgreich mit einer Kapsel ins All geschickt. Ein erster Versuch mit einem Affen im Jahr darauf schlug allerdings fehl, wie die Behörden indirekt und ohne Angabe von Gründen einräumten.
 
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