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04.02.2013
 
Super Bowl
Und plötzlich war das Licht aus
REUTERS
Kuriose Pause beim Super Bowl: Als Baltimore und San Francisco gerade die zweite Halbzeit begonnen hatten, fiel im Superdome von New Orleans der Strom aus. Die Ursache für die rund halbstündige Unterbrechung ist noch unbekannt. Ein Sicherheitsensor arbeitete aber wie geplant.
Hamburg - Er ist eines der größten Sportveranstaltungen der Welt, mit Millionen Zuschauern, der Ablauf minutiös durchgeplant - doch gegen einen Stromausfall waren auch die Verantwortlichen des Super Bowl machtlos. Im Finale um den Titel in der nordamerikanischen Football-Profiliga NFL zwischen den siegreichen Baltimore Ravens und den San Francisco 49ers hatte gerade die zweite Halbzeit begonnen, da ging in der rund 73.000 Zuschauer fassenden Arena plötzlich das Licht aus. Nur die Notbeleuchtung sorgte dafür, dass es nicht stockdunkel wurde im Superdome.
"Der Stromausfall war ein unglücklicher Moment einer ansonsten glänzenden Super-Bowl-Woche für die Stadt New Orleans", sagte Bürgermeister Mitch Landrieu und kündigte an: "In den kommenden Tagen erwarte ich einen umfassenden Bericht aller Beteiligten." Superdome-Sprecher Eric Eagan sagte: "Wir bedauern den Vorfall." Er wollte zunächst aber nicht über die Ursache des Stromausfalls spekulieren, sondern die Untersuchung abwarten. Andere Teile von New Orleans waren nicht von den Vorfall betroffen.
Fest steht: Es gab ein Problem mit dem Strom, der in das Stadion eingespeist wird. Die Verantwortlichen sprachen davon, dass die Störung von einer noch nicht näher spezifizierten Anomalie der Elektrizität ausgelöst wurde. Sensoren hatten eine Auffälligkeit im Stromsystem der Arena festgestellt. Diese sorgten dafür, dass die Stromzufuhr gekappt und der Superdome vom Netz genommen wurde - ein Sicherheits-Feature, das "gearbeitet hat wie vorgesehen", so die gemeinsame Erklärung von New Orleans' Energieversorger Energy Corporation und der Superdome Verwaltungsgesellschaft. Allerdings sei die Ursache der Störung noch unbekannt, also der Grund, warum diese Anomalie der Elektrizität aufgetreten ist.
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Während der rund 36-minütigen Unterbrechung saßen die Spieler auf dem Rasen, die Fans vertrieben sich die Pause mit La-Ola-Wellen. Als der Superdome wieder komplett ans Stromnetz angeschlossen war, konnte die Partie fortgesetzt werden.
Es ist das zweite Mal in den vergangenen Jahren, dass der Superdome von New Orleans weltweit in den Schlagzeilen ist. Im August 2005, nachdem der Hurrikan "Katrina" New Orleans verwüstet hatte, diente das Stadion als Notunterkunft. Damals fanden dort bis zu 30.000 Menschen für rund eine Woche Obdach. Anschließend wurde der Superdome für rund 185 Millionen Dollar renoviert und im September 2006 wiedereröffnet.
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