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18.02.2013
 
Kinderschutzverein
Stephanie zu Guttenberg hört auf
DPA
Als Kinderschützerin trat sie auch im Fernsehen auf, jetzt will sich Stephanie zu Guttenberg vom Verein Innocence in Danger zurückziehen. Sie gibt ihren Posten als Präsidentin der Kinderschutzorganisation auf. Gründe für die Entscheidung nannte sie nicht.
Heidelberg/Berlin - Bevor sie mit der ganzen Familie in die USA zog, war auch Stephanie zu Guttenberg in Deutschland aktiv: Als Kinderschützerin. Den Posten als Präsidentin des Vereins Innocence in Danger gibt sie jetzt knapp eineinhalb Jahre nach dem Umzug auf.
Das teilte die Kinderschutzorganisation am Montag in Berlin mit, ohne Gründe zu nennen. Eine Bilanz ihrer Arbeit will zu Guttenberg Ende Februar in Heidelberg ziehen. Dann wird auch die neue Präsidentin des Vereins, die Heidelberger Juristin Marina von Achten, vorgestellt.
Innocence in Danger kämpft gegen sexuellen Missbrauch und die Verbreitung von Kinderpornografie. Zu Guttenberg engagiert sich seit Ende 2006 für den Verein, seit 2009 war sie Präsidentin. Sie trat unter anderem in einer umstrittenen RTL-2-Sendung auf, die Pädophile entlarven sollte.
2011 war die Familie in die USA umgezogen, nachdem Karl-Theodor zu Guttenberg wegen der Plagiatsaffäre um seine Doktorarbeit als Verteidigungsminister zurücktrat.
 
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